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Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen und Antworten rund um das Thema Fußbodenheizung und zentrale Wohnraumlüftung.
Häufig gestellte Fragen zu…
1. Fußbodenheizung
Was ist eine Fußbodenheizung?
Eine Fußbodenheizung nutzt den Fußboden zur Wärmeverteilung im Raum. Weil der Fußboden eine große Heizfläche zur Verfügung stellt, arbeitet die Fußbodenheizung mit niedrigen Temperaturen. Im Gegensatz zum Heizkörper, der mit einer kleinen Körperfläche deutlich höhere Arbeitstemperaturen benötigt. Daher spricht man bei Fußbodenheizung auch von einer Flächenheizung.
Was ist eine Wandheizung?
Eine Wandheizung nutzt die Wände, i.d.R. Außenwände, zur Wärmeverteilung im Raum. Weil die Wände eine große Fläche zur Verfügung stellen, arbeitet die Wandheizung mit niedrigen Temperaturen. Im Gegensatz zum Heizkörper, der mit einer kleinen Körperfläche deutlich höhere Arbeitstemperaturen benötigen. Daher spricht man bei Wandheizung auch von einer Flächenheizung.
Was ist eine Deckenheizung?
Eine Deckenheizung nutzt die Decke zur Wärmeverteilung im Raum. Weil die Decke eine große Fläche zur Verfügung stellt, arbeitet die Deckenheizung mit niedrigen Temperaturen. Im Gegensatz zum Heizkörper, der mit einer kleinen Körperfläche deutlich höhere Arbeitstemperaturen benötigen. Daher spricht man bei Deckenheizung auch von einer Flächenheizung.
Was ist eine Flächenheizung?
Flächenheizungen sind:
- Deckenheizung
- Fußbodenheizung
- Wandheizung
Welche Arten von Fußbodenheizung/Flächenheizung gibt es?
- Warmwasser Fußbodenheizung/Flächenheizung
Warmes Wasser wird im zentralen Wärmeerzeuger (z.B. Gas- oder Ölheizung, Wärmepumpe) erzeugt und durch Heizrohre im Fußboden/an der Wand/unter der Decke geleitet.
Die Heizrohre der Warmwasser-Fußbodenheizung liegen in einem genau berechneten Raster, so dass mit niedrigem Energieaufwand eine konstant als angenehm empfundene Wärme erreicht wird. Die Warmwasser-Fußbodenheizung gilt daher als besonders effizient und energiesparend.
- Elektrische Fußbodenheizung/Flächenheizung
Bei dieser Fußbodenheizung werden elektrische Heizmatten oder Heizkabel im Boden verlegt und an das Stromnetz angeschlossen. Elektrische Fußbodenheizungen sind schnell und einfach zu installieren und eignen sich besonders für kleine Räume oder als Zusatzheizung.
- Infrarot-Fußbodenheizung/Flächenheizung
Diese Fußbodenheizung nutzt Infrarot-Strahlen zu Erwärmung. Eine Folie mit Heizdrähten wird unter dem Bodenbelag verlegt und beheizt den Raum direkt mittels Infrarot-Strahlung. Auch die Infrarot-Fußbodenheizung wird an das Stromnetz angeschlossen und eignet sich für die schnelle und kurzzeitige Beheizung von Räumen.
Welche Vorteile bietet eine Fußbodenheizung?
Eine Fußbodenheizung verteilt die Wärme gleichmäßig und schafft damit ein angenehmes, behagliches Raumklima. Die gleichmäßige Raumerwärmung mit sanfter Temperatur verringert dabei auch die thermischen Luftbewegungen. Daher verwirbelt eine Fußbodenheizung kaum Staub im Gegensatz zu Heizkörpern, wovon nicht nur Allergiker profitieren. Zudem ist die Fußbodenheizung praktisch unsichtbar und ermöglicht eine zeitgemäße Architektur mit Freiheit für bodentiefe Fensterflächen und offenen Grundrissen. Ohne Heizkörper wird auch die Wohnraumumgestaltung, wie das Streichen oder Tapezieren von Wänden, erleichtert. Ihre niedrige Betriebstemperatur macht die Fußbodenheizungen zur optimalen Kombination mit regenerativen, förderfähigen Energien, wie Wärmpumpen und Photovoltaik.
Neubau: Welche Fußbodenheizung/Flächenheizung eignet sich?
Im Neubau hat sich die Warmwasser-Fußbodenheizung aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Energieeffizienz durchgesetzt. Insbesondere das s.g. Nasssystem („Nass“ bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Bauweise, d.h. auf die Fußbodenheizung wird ein frischer bzw. nasser Estrichmörtel aufgebracht) ermöglicht nahezu jede konstruktive Lösung und lässt sich wie an Maßanzug an jede Gebäudeanforderung anpassen.
Gebäudesanierung: Welche Fußbodenheizung/Flächenheizung eignet sich?
Auch in der Sanierung sind Warmwasser-Fußbodenheizungen die aktuell führenden Systeme. In Abhängigkeit vom Budget, den baulichen Gegebenheiten und dem Umfang der geplanten Baumaßnahmen stehen unterschiedliche Systeme zur Auswahl:
- Das Frässystem
Beim Frässystem wird der bestehende Fußboden zur Fußbodenheizung ertüchtigt. Hierfür werden nur die alten Bodenbeläge entfernt und anschließend Kanäle in den bestehenden Estrich gefräst. Das Fußbodenheizrohr wird in den gefrästen Kanälen fixiert und danach erfolgt die Verlegung des neuen Bodenbelags. Das Frässystem ermöglicht eine sehr kurze Bauzeit, verlangt geringe bauliche Anpassungen und ist mit sehr überschaubaren Kosten verbunden.
- Dünnschicht-System
Mit 50 – 60 mm Konstruktionshöhe eignet sich ein Dünnschicht-System als Fußbodenheizung überall dort, wo Eigentümer*innen sich zur vollständigen Entfernung des alten Fußbodens (d.h. Belag, Estrich und Dämmschichten bis hinunter auf die Betondecke) entschließen, jedoch nur sehr geringe Aufbauhöhen zur Verfügung stehen. Beim Dünnschicht-System sind alle Komponenten, wie Heizrohr, Dämmung und Estrich, auf eine besonders niedrige Konstruktionshöhe abgestimmt.
Welche Bodenbeläge sind für eine Fußbodenheizung geeignet?
Fliesen, Naturstein, Parkett, Laminat und auch Teppichböden können problemlos auf einer Fußbodenheizung verlegt werden. Wichtig ist, dass die Hersteller des Bodenbelags dessen Eignung für Fußbodenheizung ausdrücklich bestätigen. Die Dicke des Bodenbelags und die Wärmeleitfähigkeit des Materials ist zu beachten. Der maximale Normwert für den Wärmedurchlasswiderstand ist 0,15 m²K/W. D.h. je niedriger der Wert, desto geeigneter ist der Bodenbelag.
Wie bedienungsfreundlich ist eine Fußbodenheizung?
Moderne Fußbodenheizungen bieten einen hohen Bedienungskomfort. In jedem Raum befindet sich s.g. Raumfühler (vergleichbar mit Thermostat am Heizkörper), der den IST-Wert der Raumtemperatur mit dem eingestellten SOLL-Wert abgleicht. Sobald der SOLL-Wert (z.B. 20°C in Wohnbereichen/24°C in Bädern) erreicht ist, drosselt sich die Wärmezufuhr automatisch. Über SmartHome-Schnittstellen lässt sich die Fußbodenheizung auch am Tablet bedienen. Um den „Selbstregelungseffekt“ einer Fußbodenheizung optimal zu nutzen, sollten Sie Ihre individuell gewünschten SOLL-Werte für jeden Raum einmal bestimmen und dann unverändert lassen.
Was ist der Selbstregelungseffekt?
Eine Fußbodenheizung reagiert dynamisch auf jede Änderung der Raumtemperatur. Bei Anstieg der Raumtemperatur z.B. durch Sonneneinstrahlung oder bei Abkühlung passt sich die Wärmeabgabe selbstständig an, um die gewünschte Raumtemperatur zu halten.
Jede Fußbodenheizung nutzt hierbei den physikalischen Effekt des permanenten Temperaturausgleichs, der sich dank der niedrigen Temperaturdifferenz zwischen Fußboden und Raum einstellt.
Warum sorgt eine Fußbodenheizung für Behaglichkeit?
Eine Fußbodenheizung ist eine Wärmequelle mit großer Oberfläche und niedriger Temperatur. In unseren Breiten liegen die mittleren Außentemperaturen im Winter bei um die 0°C. Bei solchen Bedingungen sind für 20°C Raumtemperatur gerade mal mittlere Oberflächentemperaturen von 22-23°C erforderlich. Der Fußboden ist unwesentlich wärmer als der Raum und diese geringe Temperaturdifferenz empfindet der Mensch als i.d.R. als sehr behaglich. Gleichzeitig haben wir barfuß laufend Kontakt zu einer warmen Oberfläche.
Hygiene und Gesundheit?
Die Erwärmung des Fußbodens entzieht der Oberfläche Feuchtigkeit und schafft schlechte Bedingungen für Schimmel, Hausmilben und Bakterien.
Aufgrund der niedrigen Temperaturen einer Fußbodenheizung verteilt sich die Wärme nicht über Luftbewegung (Konvektion) sondern im wesentlichen durch Wärmestrahlung (ähnlich der Sonnenwärme). Geringe Luftbewegung verhindern Staubtransport und Verwirbelung.
Für Allergiker, Kinder, Yogis und alle, die sich ein gesundes Raumklima für ihre Aktivitäten wünschen, macht eine Fußbodenheizung Sinn.
Energieeinsparung und regenerative Energiequellen?
Ob eine Fußbodenheizung per se Energie spart, ist eine akademische Frage. Es ist sicherlich richtig, dass die niedrigen Systemtemperaturen die Wärmeverluste im Leitungsnetzt sowie Bereitstellungsverluste bei der Wärmeerzeugung verringern. Die Auswirkung auf Energieverbrauch und Betriebskosten bleiben jedoch theoretisch. Auch der Effekt, dass sich durch die großflächige Wärmeabgabe einer Fußbodenheizung ein Raum subjektiv wärmer anfühlt und man daher die Raumtemperaturen um 1-2°C reduzieren könne, ist schwierig zu erhärten. Jedes Gebäude hat ganz einfach einen definierten Bedarf an Wärmeenergie und diesen effizient zu decken ist weniger von der Wärmeverteilung als viel mehr von der Wärmeerzeugung abhängig. Und genau hier spielt die Fußbodenheizung wieder eine herausragende Rolle. Aufgrund der niedrigen Systemtemperaturen eignet sich die Fußbodenheizung als ideale Kombination für die regenerative Erzeugung von Wärme mit einer Wärmepumpe. Bei Wirkungsraden von 200 – 500% (d.h. aus einer kWh Strom macht eine Wärmepumpe zwei – fünf kWh Wärme) spart man mit einer Fußbodenheizung in Verbindung mit einer Wärmepumpe wirklich Energie.
Ist eine Fußbodenheizung teuer?
Nein! Zwar steht die Fußbodenheizung teilweise noch unter dem Verdacht eine Komfortlösung für den besser gefüllten Geldbeutel zu sein, doch das ist ein längst überholte Fehlmeinung. Fußbodenheizungen sind heute ein technisches Ausstattungsmerkmal für den Gebäudestandard.
Sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung sehen wir die Fußbodenheizung als eine entscheidende Komponente für Energieeffizienz. Und weil das unsere Überzeugung ist, müssen Fußbodenheizungen von PEDOTHERM erschwinglich sein.
Muss eine Fußbodenheizung gewartet werden?
Nein, Fußbodenheizungen sind wartungsfrei. Zu Beginn der Heizperiode kann ein Entlüften der Heizrohre am Verteiler sinnvoll sein, da sich in den Sommermonaten über Ventile geringe Luftmengen in der Heizungsanlage sammeln können.
Wie lange hält eine Fußbodenheizung?
Warmwasser-Fußbodenheizungen übersteigen die technische Lebensdauer jedes Gebäudes. Die entscheidende Komponente einer Fußbodenheizung ist das Heizungsrohr, weil dies im Fußboden verschwindet. PEDOTHERM verwendet ein diffusionsdichtes Mehrschichtverbundrohr aus Kunststoff, das nach Langzeitprojektion eine Lebensdauer von über 150 Jahren gewährleistet. Seit 40 Jahren werden PEDOTHERM-Fußbodenheizungen deutschlandweit installiert und sorgen zuverlässig bei über 500.000 Kund*innen für behagliche Wärme. Zugängliche Teile, wie z.B. Ventile am Heizkreisverteiler oder elektrische Bauteile, wie Stellmotoren, unterliegen einem unvermeidlichen Verschleiß und haben je nach Beanspruchung einen Lebenszyklus von 10-30 Jahren.
2. Zentrale Wohnraumlüftung
Was ist eine zentrale Wohnraumlüftung?
Eine zentrale Wohnraumlüftung ist ein mechanisches System, das frische Luft von außen in die Wohnräume führt und verbrauchte Luft abführt, um die Luftqualität in Innenräumen zu verbessern.
Wie funktioniert eine zentrale Wohnraumlüftung?
Das System besteht aus einem zentralen Lüftungsgerät, das über Kanäle mit den Räumen verbunden ist. Frische Luft wird angesaugt, gefiltert, erwärmt (Wärmetauscher) und in die Wohnräume geleitet, während verbrauchte Luft in den Ablufträumen nach außen geführt wird.
Welche Vorteile bietet eine zentrale Wohnraumlüftung?
- Verbesserte Luftqualität: Regelmäßiger Luftaustausch reduziert Schadstoffe, Allergene und Feuchtigkeit.
- Energieeffizienz: Unsere Multibreeze Lüftungsgeräte verfügen über eine Wärmerückgewinnung, die die Wärme der Abluft nutzt, um die Zuluft vorzuwärmen.
- Schutz vor Schimmel: Durch die kontrollierte Entlüftung wird die Bildung von Schimmelpilzen minimiert.
- Komfort: Ständige Frischluftzufuhr sorgt für ein angenehmes Raumklima.
Ist eine zentrale Wohnraumlüftung für jedes Gebäude geeignet?
Sie ist besonders vorteilhaft in modernen, gut isolierten Gebäuden. Bei älteren Gebäuden kann eine Nachrüstung möglich sein, erfordert jedoch bauliche Anpassungen.
Wie hoch sind die Betriebskosten eines zentralen Lüftungssystems?
Die Betriebskosten sind moderat und hängen von der Energieeffizienz des Geräts sowie den lokalen Energiekosten ab. Systeme mit Wärmerückgewinnung können Heizkosten senken.
Wie oft sollte das System gewartet werden?
Eine jährliche Wartung wird empfohlen, einschließlich der Reinigung und des Austauschs der Filter, um Effizienz und Luftqualität zu gewährleisten.
Kann ich die Lüftungsanlage manuell steuern?
Ja, unsere Lüftungsanlagen bieten sowohl manuelle als auch automatische (bedarfsgeführte) Steuerungsoptionen.
Ist eine zentrale Wohnraumlüftung laut?
Moderne Systeme arbeiten in der Regel sehr leise, unter einem Geräuschpegel von 35 dB(A).
Wo kann ich weitere Informationen erhalten?
Für weitere Informationen können Sie sich gerne an uns wenden: info@pedotherm.de.

Sie erreichen Ihren Fachmann unter
Tel. 0 29 42/97 86 50
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